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Chronik
24.04.1972
Ein kleiner Kreis trifft sich auf Initiative von Johann Kabrhel im Café Holzbock in Dillingen, um die Gründung der Kreisvereinigung Dillingen „Lebenshilfe für geistig Behinderte“ vorzubereiten. Als vordringliche Ziele werden die Errichtung einer Beschützenden Werkstätte und die Beratung der Eltern von Behinderten angesehen.
16.06.1972
Gründung der Lebenshilfe für geistig Behinderte, Kreisvereinigung Dillingen a.d. Donau e.V.
Etwa 200 Eltern, interessierte Mitbürger und Bürgermeister treffen sich am 16.06.1972 im Kolpingsaal in Dillingen und werden vom Schirmherrn, Landrat Dr. Martin Schweiger, zum Mittun aufgefordert.
Das Anliegen der Lebenshilfe müsse zur Pflicht der Nichtbehinderten werden. Bundesgeschäftsführer Tom Mutters aus Marburg befasst sich in seinem Hauptreferat mit den Problemen der geistig Behinderten in unserer Gesellschaft und mit Sinn und Aufgaben einer Kreisvereinigung. 92 Teilnehmer erklären schriftlich ihre Mitgliedschaft und wählen folgenden Vereinsvorstand:
1. Vorsitzender Johann Kabrhel, Dillingen
2. Vorsitzender Dr. med. Volkmar Schäfer, Wertingen
Eva-Maria Berchtold, Wertingen
Helene Curtius, Dillingen
Hilde Kampfinger, Dillingen
Michaela Speckner OSF, Dillingen
Walter Steurer, Lauingen
Eduard Theimer, Wittislingen
Georg Tiefenbacher, Dillingen
01.10.1973
Arbeitsbeginn der Beschützenden Werkstätte, Am Mittelfeld 57 in Dillingen
Ein großer Tag für die Lebenshilfe! 10 behinderte Menschen beginnen mit kleinen Lohnarbeiten für örtliche Firmen und der Eigenproduktion von Gebrauchskorbwaren.
06.06.1977
Der Stadtrat von Dillingen unter Oberbürgermeister Helmschrott beschließt der Lebenshilfe Dillingen eine Gesamtfläche von 11.059 qm zu schenken.
18.04.1978
Obwohl die Planung eines Neubaus bereits im Gange ist, ziehen die 37 Menschen mit Behinderung aus ihrer zu klein gewordenen Werkstatt am Mittelfeld in eine Werkhalle am Paradiesweg 10 um.
16.06.1978
Gründung der Nordschwäbischen Werkstätten GmbH, Werkstätten der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung.
Die Lebenshilfevereine Dillingen und Donau Ries gründen die gemeinnützige Nordschwäbische Werkstätten GmbH, Werkstätten der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung. Johann Kabrhel wird als ehrenamtlicher Geschäftsführer ernannt.
17.07.1978
Eröffnung der Wohnstätte im Haus Am Mittelfeld 57.
Das Haus Am Mittelfeld 57 wird mit eigenen Mitteln und einem Zuschuss der „Aktion Sorgenkind“ zu einem befristet genehmigtem Wohnheim umgestaltet, in dem unter Leitung von Hilde Kampfinger und zwei Mitarbeiterinnen zunächst 6 Menschen mit Behinderung leben.








